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Webmaster des Monats November 2002

And the winner is...

 

Ulrich Pokorra

mit der Seite:
http://www.pokorra.com/
 
Vorwort:
Den Webmaster des Monats Titel sehe ich inzwischen als eine besondere Auszeichnung für hervorragende Leistungen im Web, auch und gerade für eigentlich private Homepages. Was diese Webmaster dann von den anderen unterscheidet, dass zeigt auch der heutige Gewinner mit seinen Seiten. Ich danke Ulli für die ausführlichen Antworten.
Interview:

DerArchivar:
1. http://www.pokorra.com was erwartet den User auf Deinen Seiten?
Ulrich Pokorra:
Eine passende Projektbeschreibung hat einmal eine bekannte Awardmistress verfasst:
*In den xmas web projects stellt Ulrich Pokorra seine allesamt erstklassigen Web- Arbeiten vor. Auf seiner Homepage Welsh Terrier Xmas informiert er seine Besucher ausführlich über Welsh Terrier. In Mallorca meeting entführt er sie auf einen langen virtuellen Spaziergang durch die reizvolle Landschaft Mallorcas und macht ihnen die kulinarischen Köstlichkeiten der Insel "schmackhaft". Lyrik-Fans können sich in seinem Haiku workshop über japanische Kurzlyrik informieren und sich von den gelungenen Beispielen des Webmasters inspirieren lassen. Und für Freunde digitaler Fotografie ist seine Website photogenic-art mit Sicherheit ein Augenschmaus, und wer dann abheben will, der schaut noch schnell bei den bunten Balloondreams vorbei, um sich auf einer Ballonfahrt von dem Wind treiben zu lassen. Alle in den 'xmas web projects' präsentierten Projekte glänzen darüber hinaus durch benutzerfreundliches Webdesign, sowie sehr schönes, auffallend sauberes Grafikdesign.* Wir selbst beschreiben unsere Kreationen als ::WebDesign ohne Firlefanz::

DerArchivar:
2.Nun eigentlich sind alle Deine Projekte ja echte private Projekte, aber da jede einzelne Seite einen Award verdient hätte, will ich Dir den Webmastertitel verleihen. Wann begann deine Leidenschaft für´s Internetseitenbauen?
Ulrich Pokorra:
Zunächst einmal möchten wir uns natürlich recht herzlich für diese nicht alltägliche Auszeichnung bedanken…das ist schon eine tolle Anerkennung unseres Webschaffens.

Das Internet selbst lernte ich erst 1998 kennen und schätzen. Seitdem hat es mich immer mehr fasziniert beruflich wie privat und ist für mich heute ein unverzichtbares Medium geworden.
Die ersten Ideen für eine Homepage wuchsen so im Jahre 1999, aber die ersten Realisierungen begannen erst Anfang 2000 mit dem Portrait des inzwischen berühmtesten Online-Hundes - Welsh Terrier Xmas…smile. Die ersten Versuche waren aber schon abenteuerlich, obwohl - es hat immer Spaß gemacht.
Mit der Zeit wuchsen nicht nur die Ansprüche, sondern auch das Know-how, was wesentlich zu dem heutigen Zufriedenheitsgrad beitrug. Inzwischen werden all unsere Projekte - interne wie externe - in unserem Portal xmas web projects (http://www.pokorra.com ) publiziert.
Ein anderer Nebeneffekt, den ich nicht unerwähnt lassen möchte ist der, dass ich durch die Online-Tätigkeiten viele nette Freundschaften geschlossen habe, die ich nicht mehr missen möchte und nicht nur virtuell.
Neben meiner eigenen Webmastertätigkeit war ich auch Evaluator für einige namhafte Awardprogramme und den damaligen internationalen Award Index GTA.

DerArchivar:
3. Du widmest deine Seiten deinem Hund Xmas, warum und kannst du uns die Geschichte dazu erzählen?
Ulrich Pokorra:
Nicht so gern, weil damit auch nicht so gute Erinnerungen verbinde, aber ich versuche es mal ganz kurz. Kurz nachdem ich Xmas bekam, erkrankte ich sehr schwer, und die Ärzte haben seiner Zeit auch nicht mehr so richtig geglaubt, dass ich noch einmal gesund werden würde. Irgendwie entwickelte sich bei mir etwas wie ein Beschützerinstinkt und daher solch eine Kraft, um für die kleine Xmas da zu sein und zu sorgen, dass es gesundheitlich zusehends bergauf ging. Xmas durfte mich auch im Krankenhaus besuchen, weil auch die Ärzte sahen, dass die kleine Terrierhündin wesentlich zu meiner Gesundungstherapie beitrug. Wie heißt es doch so nett: "Das ein Tier mir lieber sei, sagst Du oh Mensch, sei Sünd. Das Tier bleibt mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Wind!"…Um es kurz zu machen, Ulli wurde ratze fatze wieder fit und erfreut sich heute mehr denn je an den schönen Dingen dieser Welt zusammen mit seiner Xmas, die am 03. November 5 Jahre alt wird und deshalb gebührt ihr sicherlich auch ein wesentlicher Anteil an dieser schönen Auszeichnung. Im übrigen versuche ich ihr all das zurückzugeben, was sie mir in jener düsteren Zeit gegeben hat.
Xmas hat bei Zuchtausstellungen bemerkenswerte Erfolge erzielt und trainiert und arbeitet heute, wenn ich tagsüber in der Schule bin, in der örtlichen Polizeihundestaffel als "Drogenschnüffler", was wiederum für sie nicht anderes ist als ‚Spielen'.

DerArchivar:
4. Im Impressum liest man über Dich, dass Du noch viele weitere Hobbies hast, da bleibt mir nur zu Fragen, wann machst du das alles und wie bringst Du das alles unter einen Hut???
Ulrich Pokorra:
Zunächst unterscheide ich schon sehr genau zwischen Beruf und freier Zeit…und die Wochenenden sind mir schon heilig, die verbringen wir dann alle gemeinsam und dort habe ich dann die Gelegenheit sporadisch das ein oder andere Hobby mal auszuleben. Ansonsten bleiben mir ja auch die Ferien…smile.

DerArchivar:
5.Unter deinen Seiten befindet sich auch eine sehr schöne Geburtstagsgeschenke Seite für deine Frau. Wie sieht das aus, hat Sie immer Verständnis für die viele Zeit, die du mit deinen Hobbies verbringst - smile?
Ulrich Pokorra:
Nein, nein, es ist sicherlich nicht so, als dass Brigitte bei meinen Unternehmungen nicht dabei ist. Vielmehr unterstützt sie uns nicht nur moralisch..smile. Unser Verhältnis hat auch etwas mit einem gegenseitigem Geben und Nehmen zu tun, Egoismus ist eigentlich ein Fremdwort für uns. Am besten man schaut mal auf die Geburtstagsseite http://www.photogenic-art.com/brigitte dann merkt man, dass Brigitte eine Frau mit viel Verständnis und Gefühl ist, ein Partner mit dem man ‚Pferde stehlen kann' und verdammt sportinteressiert und bekennender Schalke-Fan.

DerArchivar:
6. Wer ist Ullrich Pokorra persönlich? Hier kannst du ruhig etwas ausführlicher erzählen.
Ulrich Pokorra:
Geboren bin ich 1950 mitten im Ruhrgebiet in der Stadt, in der auch der FC Schalke 04 zuhause ist. Das Fußballspielen gehörte hier in Gelsenkirchen wie das Brot zum täglichen Leben, und der FC Schalke 04 übte auf uns Jugendliche eine Faszination aus, die bis heute noch zu spüren ist. Wen wundert es, dass auch ich damals eine Fußballkarriere in diesem Traditionsverein begann und später für die Amateure aktiv war und dort u.a. auch mit späteren Bundesligakickern zusammen spielte. Studium und Fußball ließen sich zeitmäßig jedoch nicht in Einklang bringen, so dass ich die aktive Laufbahn dort beenden musste.
An der Ruhr- Universität in Bochum studierte ich dann Anglistik, Soziologie, Sozialpsychologie und Sport. Heute bin ich als Studiendirektor an einem Berufskolleg in Gelsenkirchen beschäftigt.
Dem Sport bin ich dennoch treu geblieben- zunächst im Tennisbereich bis zur Verbandsliga, später als internationaler Tennisschiedsrichter zur Zeit von Stefan Edberg, Boris Becker, Björn Borg, Mark Cox, Hansjoerg Schweier, Peter Fleming, Vitas Gerulaitis, Ilie Nastase, Tom Okker und heute als Golfspieler (Hcp 18) auf Benifizturnieren auch schon mit Howard Carpendale, Franz Beckenbauer, vielen ehemaligen Schalker Kickern, die in unserem Verein Mitglied sind u.a. zusammen gespielt. Hin und wieder schau ich mir auch ein Heimspiel von Schalke an.
So vielfältig wie mein Leben so sind auch meine Interessen: Aquarellmalerei, Photographie und nicht zu vergessen meine kleine Xmas, die ein Mittelpunkt meines Lebens geworden ist und die die eigentliche Antriebsfeder für die Homepagebastelei war.

DerArchivar:
7. Am Ende die obligatorische Frage nach einem Spruch oder Tipp für meine User?
Ulrich Pokorra:
"We cannot direct the wind, but we can adjust our sails."

Liebe Grüße und keep on surfing

Xmas & Ulli

 



Soviel zum Gewinner des Webmaster des Monats November 2002 Titel vom Archivar, ich kann nur allen einmal empfehlen, die Seiten von Xmas und Ulli zu besuchen. http://www.pokorra.com/

mit freundlicher Genehmigung von DerArchivar, Silvio Dubiel

 

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