Dienstag, 6. November 2007
Meet & Greet mit Howard Carpendale
Liebe Fans von Howard Carpendale,
bis zum 24.11.2007 läuft auf MyVideo.de ein Special mit Howard Carpendale.
Seine Fans können bei diesem Special eigene Song-Videos oder Videos über Erlebnisse mit Howard Carpendales Songs hochladen und diese mit der Community teilen. Am Ende wählt Howard aus den eingesendeten Videos den Gewinner aus.
Was es zu gewinnen gibt? Nicht weniger als ein persönliches Treffen mit Howard Carpendale! Link zum Special: hier können die Videos hochgeladen und angeschaut werden.
Montag, 5. November 2007
Diätenerhöhung - na dann Prost!
Da liest man als Bürger wie einstimmig sich unserer Volksvertreter ihre Diäten um satte 10 % = 700 Euro erhöhen, sicherlich nicht um abzunehmen, sondern in der Luxusliga mitzuhalten. Wer das wieder einmal bezahlt? Klar, der Steuerzahler wie z.B. der Autofahrer, der gerne im Stau steht und das Benzin durch den Auspuff jagt, der Zigarettenqualmer, dem man nicht einmal einen Heizstrahler vor der Kneipe gönnt, sondern ihn auf Wolldecken verweist und natürlich die breite Masse der anonymen und gemeinen Trinker.
Zur Finanzierung der kaiserlichen Flotte führte Kaiser Wilhelm II. 1902 die Sektsteuer ein. Sie wurde 1933 zur Überwindung der Wirtschaftskrise abgeschafft, aber 1939 als Kriegszuschlag wieder eingeführt und hat sich seitdem in wechselnder Form erhalten. Heute sind für eine 0,75l Flasche Sekt 1,02 Euro zu entrichten. Der Staat kassiert so 450 Millionen Euro jährlich. Also Leute lasst die Korken knallen, ein Hoch auf unsere Volksvertreter. Wäre doch gelacht, wenn dies nicht steigerungsfähig wäre. Und so ein Piccolöchen als Kreislauftröpfchen kommt doch immer gut, oder?
Auch an Hochprozentigem will der Staat verdienen. Dessen Höhe varriert mit dem Alkoholgehalt. Ein Fläschchen Likör bringt dem Fiskus zwei Euro, von einer Flasche Korn bekommt er drei Euro. Macht zwei Milliarden Euro jährlich. Auch das ist ausbaufähig, wenn ihr mal das Weinpanschen zuhause sein lässt;-)) und Euch stattdessen mal richtig einen in die Krippe haut.
Ich weiß, es gibt billigere Lösungen für einen Abend in netter Runde, als den Single Malt Scotch von 1937 zu öffnen. Für eine Flasche muss der ambitionierte Glenfiddich-Trinker 17 000 Euro berappen. Der Single Malt ist der teuerste Glenfiddich der Welt. Aber wenn man bedenkt ...ist ja alles für einen guten Zweck.
Was tut man nicht alles als verantwortungsbewusster Staatsbürger, damit es unseren Politikern gut geht. Immer schön ...Salut, Cheers und Prost, zieh weg die Pfütze, dann kann man auch mal Fünfe gerade sein lassen und mit Gelassenheit alles durch die "Blaue Brille" sehen.
Kommt gut in die neue Woche und den Schoppen nicht vergessen, soll nämlich kälter werden in den nächsten Tagen ...
Sonntag, 4. November 2007
Die Rückkehr des Howard Carpendale
Lange war sie ja angekündigt, und ich muss ehrlich gestehen, ich war auch ein bisschen gespannt auf die Rückkehr vom Abschied von Howard Carpendale. Knapp vier Jahre nach seinem Rückzug aus dem Showgeschäft, das wir auf unserer Website "Good-bye Howard Carpendale" beschrieben haben, kehrte Schlagersänger Howard Carpendale (61) zurück ins Rampenlicht. Den ersten Auftritt seit seiner Abschiedstournee in 2003, die ich noch hautnah mitverfolgte, hatte Howard gestern in der ZDF-Sendung "Willkommen bei Carmen Nebel".
Nun nehmen wir das Positive vorweg. Routiniert mit seiner Band von damals stellte er Titel aus seiner neuen CD "20 Uhr 10" vor. Aber irgendwie konnte er bei mir nicht so die rechte Begeisterung und die Emotionen entfachen wie damals. Stark verunsichert und sichtlich überrascht schien er mir als C. Nebel ihm seinen "größten Fan" vorstellt, seine inzwischen ergraute Mutter, die mit über 90 Jahren zum Neuanfang ihres Jungen extra aus Südafrika in die Baden-Arena in Offenburg angereist war. Waren es Schuldgefühle, dass er vier lange Jahre nicht den Weg zu ihr zu einem Besuch in Südafrika fand? Wer Zeit hat, Golfplätze in Hurghada/Ägypten zu planen, Zeit hat mit alten Weggefährten seine Zukunft zu gestalten, der sollte auch Zeit haben, nicht die zuvergessen, die ihm am nächsten stehen. Das hat mich an diesem Auftritt am meisten enttäuscht. Ist das der Tribut des Show-Business? Verdient hätte sie sicherlich einen herzlicheren, emotionaleren Empfang, den er doch auch allzu gerne bei seinen Fans einfordert.

Die Bühnenshow gestaltete Carpendale routiniert, aber auch hier spürte man deutliche Veränderungen zu dem Abschiedskonzert, das ich noch live miterlebt habe.
"Bin wieder da" ist ein Rückkehrlied, eines, das mir gut gefällt, weil es die Geschichte einer Rückkehr zu einem vertrauten Menschen ist. Ich hätte es aus Dankbarkeit für meine Mutter geschrieben, nicht als Rechtfertigung für meine Fans. "Durban South Africa" versucht die Probleme seines Heimatlandes aufzuarbeiten. Die Zeit der Selbstreflektion, des "In sich Gehens" in den letzten vier Jahren hat seinem Leben und seinem künstlerischen Schaffen eine neue Richtung gewiesen. Die Singleauskoppelungen des neuen Albums sind das emotionale, resümierende, ja vielleicht auch trotzige "Na und?" und die zündende Popnummer "Hi". "Diesen Traum" von einer Welt ohne Kriege, einer Welt in der keine Kinder verhungern, offenbart textlich durchaus kritische Ansätze, die in früheren Songs wenig Beachtung fanden. Das neue Album "20 Uhr 10" - gleichzeitig auch der Titelsong -, zeigt ein neus Klangbild und emotionale Themen, die man so nicht bei seiner Rückkehr vermutet hätte.
Bleibt ihm eigentlich nur zu wünschen, dass ihm die Bühnenrückkehr, die Musik und seine Fans ihm das geben, was er sich erträumt und auch erhofft hat. Im April 2008 startet er dann seine 14-tägige Tour durch Deutschland zu der er auch "Goodbye America" sagen wird, mit Stationen in Kempten, Leipzig, Köln, Frankfurt, München, Hamburg, Stuttgart, Dortmund und Nürnberg.
Viel Glück bei Deinem "Hello Again" und den 12 neuen Songs im Gepäck, Howard. In einem Interview sagtest Du: "Vielleicht beende ich meine Karriere, wenn in meinen Konzerten mehr Männer als Frauen sind." Ich werde Deinem Neuanfang nicht im Wege stehen und meinen Beitrag dazu leisten und deshalb im nächsten Jahr keines Deiner Konzerte auf der Tournee besuchen, versprochen.

Die zitternde Flamme einer Kerze macht uns klar, wie vergänglich Glück sein kann ...
Japanische Weisheit
Novembertag
Novembertag
Nebel hängt wie Rauch ums Haus,
drängt die Welt nach innen;
ohne Not geht niemand aus;
alles fällt in Sinnen.
Leiser wird die Hand, der Mund,
stiller die Gebärde.
Heimlich, wie auf Meeresgrund,
träumen Mensch und Erde.
Christian Morgenstern (1871 - 1914)Â

Die Nacht ist mild, der Tag ist naß, das macht weder Xmas noch Lucki Spaß! Draußen ist wieder so eine trübe Suppe, es wird kaum hell, ich sollte das Lied "Laterne, Laterne ..." anstimmen. Vielleicht könnt Ihr ja mehr aus einem solchen Sonntag machen, zu wünschen wär's.
Samstag, 3. November 2007
10 Jahre Xmas von der Hohen Flur
Happy Birthday, liebe Xmas!!
Nun wieder eine Laudatio über Deine unbändigen Freude, Deine stets gute Laune und Deine geballte Energie zu schreiben, erschien Deinem Herrchen dem Anlass nicht ganz angemessen. Ein 10jähriger Geburtstag ist schon etwas ganz Besonderes in Deinem Hundeleben. Sicherlich aber auch in meinem Leben. Eine lange Wegstrecke, die wir beide gemeinsam mit unserem Frauchen gegangen sind. Viele unvergessene Tage und Momente, die wieder wach wurden, als ich in den Fotoalben und Bilderkisten herumgekramt habe. Ganze Ausstellungen könnte ich damit bestücken.
Deshalb haben wir uns entschlossen in diesem Jahr ein paar Stationen Deines Lebens mit uns bildlich aufzuarbeiten ...

Das sind die ersten 5 Jahre. Vom Welpen geb am 03.11.1997Â bis zum Champion. Jahre des Trainings, der Ausstellungen, der gemeinsamen Urlaubsreisen und nicht zu vergessen die Jahre, die Dich mit Deiner Website welshterrier-xmas.de zum berühmtesten Online-Hund der Welt gemacht haben und mit einem Awardprogramm, das in den weltbesten Indices gelistet war und international zu den World Top Awards gehörte. Mehr ging nicht;-)). Mit Deiner Seite begann eigentlich auch meine Liebe zum Web.
Nun genießen wir beide so langsam unseren Ruhestand und hoffen noch auf viele gemeinsame Jährchen. Hier zunächst ein Rückblick auf die letzten 5 Jahre 2003-2007, in denen Herrchen schon zur Digitalfotografie gewechselt hatte ...

Wir möchten keinen Tag ohne dich missen, weder hier, noch auf Mallorca, im Schwarzwald oder an der Ostsee, noch andereswo! Danke, dass Du bei uns bist und Danke, dass es Dich gibt!
Dein Herrchen Lucki und Frauchen Brigitte
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"If I have any beliefs about immortality, it is that certain dogs I have known will go to heaven, and very, very few persons."
- James Thurber
Freitag, 2. November 2007
Heute wieder Opa-Tag
Heute ist wieder so ein Opa-Tag nach dem Motto: Opa ist für alles da ...lach.
Unser Berufskolleg hat heute einen beweglichen Ferientag als Joker gesetzt, d.h. für mich folglich ein verlängertes Wochenende, aber nicht frei.
Wieso? Weil nämlich z.B. meine liebe Frau Brigitte mich dann gerne für verschiedene Dinge verplant/verplant hat. Konkret - sie möchte heute zu einer Keramikscheune in der Nähe der holländischen Grenze, um dort noch ein paar Dekoartikel für ihren Weihnachtsbazar einzukaufen. Wer muss fahren ...war klar.
Schwiegertochter Vivi macht ein bisschen Wellness-Urlaub, ein Geschenk von ihrem Mann/unserem Sohn Didi, der aber heute arbeiten muss, und da ist dann Enkelin Marie nicht allein zu Haus, sondern zu Gast bei der "liebsten Oma und dem besten Opa". Auch klar*gr*.
Folglich also kein "freier Tag" für mich. Die Logik ist doch nun einsichtig, oder?
Na dann schauen wir mal wie und wohin ich die beiden Damen chauffieren darf. Das Wetter, das muss ich fairerweise gestehen, ist auch eher etwas fürs Shopping -Â trübe, regnerisch, dunkelgrau - ein typischer Novembertag. Die Kamera nehme ich vorsichtshalber trotzdem mal mit, vielleicht gibt es auch im Nebel tolle Motive ...smile
Euch dann noch einen schönen Tag und kommt gut ins Wochenende!!
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Man muss etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen.
Georg Christioh Lichtenberg, (1742-1799), Physiker
Allerseelen
Allerseelen
Die Männlein, Weiblein, traurige Gesellen,
Sie streuen heute Blumen blau und rot
Auf ihre Grüfte, die sich zag erhellen.
Sie tun wie arme Puppen vor dem Tod.
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O! wie sie hier voll Angst und Demut scheinen,
Wie Schatten hinter schwarzen Büschen stehn.
Im Herbstwind klagt der Ungebornen Weinen,
Auch sieht man Lichter in der Irre gehn.
Â
Das Seufzen Liebender haucht in Gezweigen
Und dort verwest die Mutter mit dem Kind.
Unwirklich scheinet der Lebendigen Reigen
Und wunderlich zerstreut im Abendwind.
Â
Ihr Leben ist so wirr, voll trüber Plagen.
Erbarm' dich Gott der Frauen Höll' und Qual,
Und dieser hoffnungslosen Todesklagen.
Einsame wandeln still im Sternensaal.
Georg Trakl

Das Leben großer Menschen erinnert uns daran, dasss wir beim Abschied unseren Fußabdruck im Sand der Zeit hinterlassen.
Henry Wadsworth Longfellow (1807-1882)






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